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Schritt 1

Die Ausgangssituation analysieren

Bevor Sie ein Kon­zept ent­wi­ckeln, nehmen Sie sich Zeit für eine kurze Analyse der Ausgangssituation. Folgende Fragen un­ter­stüt­zen Sie dabei:

  • Um welchen Typ von Ver­an­stal­tung handelt es sich? (Vorlesung, Seminar, Übung)
  • Welche Lernziele stehen im Vordergrund?
  • Wie viele Stu­die­ren­de nehmen voraus­sicht­lich teil?
  • Welche tech­nisch­en Rah­men­be­ding­ung­en haben Sie? Über wel­che tech­ni­sche Aus­stat­tung verfügen die Stu­die­ren­den vermutlich?
In weiß und gelb gehaltene Gegenstände für die Organisation: Tablet. Büroklammern, Schere, Smartphone, Notizblock, Uhr, Tastatur, Post-It, Thesafilm, Lineal. © DimaBaranow​/​Shotshop.com
  • Über wel­che Er­fah­run­gen in E-Learn­ing verfügen Sie und Ihre Stu­die­ren­den?
  • Welche Ma­te­ri­alien haben Sie bereits? Können Sie Ma­te­ri­alien aus anderen Quellen nut­zen? Gibt es zum Bei­spiel offene Onlinekurse zu Ihrem The­ma oder Bil­dungs­ma­te­ri­alien mit offener Lizenz (sog. Open Educational Re­sour­ces – OER), die Sie kostenfrei verwenden kön­nen? OERhörnchen, die Suchmaschine für freie Ma­te­ri­alien, hilft Ihnen bei der Suche.

Weitere Hinweise

Versuchen Sie nicht, die Prä­senz­leh­re on­line zu imitieren.
Virtuelle Präsenzkurse – also ganze Vorlesungen oder Seminare live on­line zu halten – ist nur in we­ni­gen Fällen sinnvoll. Zielführender ist es, die Stu­die­ren­den durch Ma­te­ri­alien und Aufgaben im Selbststudium anzuleiten und er­gän­zend dazu in kleinen Dosen vir­tu­el­le Präsenztermine zu planen.

Wenn Sie wenig Erfahrung mit Online-Formaten haben: Keep it simple!
Beginnen Sie nicht mit der Konzeption von kom­ple­xen Lehr-Lern-Szenarien, die technisch aufwändig sind. Suchen sie pragmatische Ansätze, die Sie im Laufe der Zeit verfeinern und ausbauen kön­nen. Eine unter Hochdruck ent­wi­ckel­te di­gi­ta­le Lehre kann nicht alle Mög­lich­keiten ausschöpfen. Ein pragmatischer Ansatz bietet dagegen die Chance, laufend das Feedback Ihrer Stu­die­ren­den einzuholen, mit ihnen zu reflektieren und Ihre Ver­an­stal­tung im Laufe der Zeit zu ver­bes­sern. Unter Umständen bietet es sich so­gar an, ge­mein­sam mit den Stu­die­ren­den di­gi­ta­le Lehr-Lern-Szenarien wei­ter­zu­ent­wi­ckeln.

Die Analyse der Ausgangssituation ist eine gute Basis für die Ent­wick­lung des Grobkonzepts Ihrer Lehr­ver­an­stal­tung.

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Das Grobkonzept ent­wi­ckeln

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.