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Seminare und Übungen

Lernaktivitäten gestalten

Bei Se­mi­na­ren liegt der Fokus auf der Entwicklung diskursiver Kompetenzen, der Bearbeitung von Aufgaben und interaktivem Austausch. Daher sollte das kollaborative und reflektierte Arbeiten stärker im Fokus stehen.

In Übungen sollen die Lernenden das Gelernte (inter-)aktiv anwenden und weiterdenken. Übungen und Tutorien haben im Gegensatz zu Se­mi­na­ren einen wiederholenden Charakter.

Für die Vermittlung von Lerninhalten in Se­mi­na­ren und Übungen stehen die gleichen Werkzeuge wie bei Vorlesungen zur Verfügung.

Mithilfe eines Forums auf Moodle können die Studierenden Aufgaben kooperativ bearbeiten oder miteinander diskutieren. Das Forum eignet sich insbesondere für divergente Diskussionen, bei denen unterschiedliche Standpunkte erarbeitet werden und keine Einigung erzielt werden muss.

Chats ermöglichen ein synchrones Arbeiten im Plenum und Kleingruppen und eignen sich für die Betreuung von Studierenden sowie für Diskussionen. Auch die Projektarbeit eines Teams kann über einen Chat betreut oder Expertengespräche durchgeführt werden. Für eine Chat-Sitzung müssen vorab verbindliche Zeiten festgelegt und kommuniziert werden.

  • Die Studierenden können mit Etherpad, auf Confluence oder im Moodle-Wiki gemeinsam an einem Dokument schreiben. 
  • Auf Confluence, der Kollaborationsplattform der TU Dort­mund, können Ergebnisse aus einer Gruppenarbeit präsentiert werden, Peers können dazu Feedback geben. Alle Beschäftigten und Studierenden der TU Dort­mund können dort einen Bereich erstellen. 
  • EtherPads funktionieren wie Google Docs: Hier können gemeinsam Texte geschrieben werden. Zudem beinhalten sie auch einen Chat für die synchrone Kommunikation.

Weitere Informationen

Ähnlich wie ein Wörterbuch funktioniert die Aktivität Glossar auf Moodle. Mit diesem Werkzeug können Sie zentrale Begriffe oder Konzepte der Lehr­veran­staltungen sammeln und definieren. Ein Glossar kann als Aufgabe gemeinsam mit/von den Studierenden angelegt werden.

  • Über die Moodle-Aktivitäten TestAufgabe und Studienordner können Sie den Lernstand der Studierenden erheben und hierzu Feedback erhalten.
  • Bei formativen Assessments mit der Aktivität Test erhält auch der Dozent bereits während des Semesters automatisierte Rückmeldungen zum Lernstand seiner Teilnehmenden. 
  • Peerfeedback kann z.B. über die Moodle-Aktivität „Gegenseitige Beurteilung“ erfolgen. 
  • Im Studienordner können die Studierenden zudem Materialien und Präsentationen sammeln und miteinander teilen.

Voting-Systeme (auch Classroom- oder Audience-Response-Systeme) erfreuen sich auch in der deutschen Hochschullandschaft immer größere Beliebtheit. Unter Voting-Systemen versteht man technische Systeme, die bei Lehr­ver­an­stal­tun­gen Feedback zum Lernstand ermöglichen und die Interaktivität zwischen Lehrenden und Studierenden erhöhen sollen, indem Abstimmungen durchgeführt und Fragen gestellt werden und dem Lehrenden Rückmeldungen über den Lernstand der Studierenden geben. Aber auch Ihre Studierenden erhalten Rückmeldungen zum eigenen Lernstand. In Ver­bin­dung mit der Methode Peer Instruction ermöglichen Voting-Systeme die Bearbeitung von Verständnisschwierigkeiten auch in großen Auditorien.

Vorgehen:

  1. Überlegen Sie, an welchen Stellen in Ihrer Lehr­veran­staltungen Sie eine Abstimmung sinnvoll einsetzen könnten (z. B. zum Kennenlernen, zur Strukturierung der Veranstaltung, als Lernstopp/Denkpause, zur Wiederholung, zum Erarbeiten von Lö­sun­gen).
  2. Bereiten Sie Fragen vor.
  3. Erklären Sie den Studierenden den Einsatz des Abstimmsystems.
  4. Lassen Sie abstimmen.
  5. Diskutieren Sie das Ergebnis mit Ihren Studierenden oder arbeiten Sie mit der Methode Peer Instruction  weiter.

Es gibt eine Fülle von Voting-Systemen, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Ein Standard hat sich bisher noch nicht herausgebildet. Die TU Dort­mund bietet derzeit kein zentrales System an. Es können mehrere Systeme kostenfrei von Angehörigen der TU Dort­mund genutzt werden und für Lehrende bietet der Bereich E-Learning des ITMC technische Unter­stütz­ung zur Software an.

Voting-Systeme an der TU Dort­mund

E-Learning-Beratung des ITMC

H5P ist ein Tool, mit dem Sie ohne spezielle Technikkenntnisse interaktive Lernmaterialien erstellen können, beispielsweise Videos, Lückentexte, Diktate, arithmetische Quizze, Bilderrätsel. 

Weitere Informationen 

Padlet ist eine digitale Pinnwand, auf der in Zu­sam­men­arbeit Wissen gesammelt, strukturiert und kommentiert oder ein Brainstorming durchgeführt werden kann.

  • Webinare (z.B. via Webex, Zoom) eignen sich für die Nachbesprechung der studentischen Aufgaben, aber auch für Live-Gruppenarbeit oder die Umsetzung von hochschuldidaktischen Methoden wie dem World Café.
  • Hierfür gibt es sogenannte „Breakout“-Räume in denen sich Kleingruppen in einer Online-Sitzung austauschen können.

Weitere Hinweise zur Gestaltung

Kommunikation, Koordination, Kooperation und Kollaboration können in der Online-Lehre orts- und zeitunabhängig, z. B. in Foren, Wikis oder auf Confluence stattfinden. Diese asynchronen digitalen Medien eignen sich insbesondere für komplexere Fragen, die in Echtzeit mitunter überfordernd sein können. Sie bieten die Chance auf vertiefte Auseinandersetzung mit Themen. Sehr spannend, was aus kollaborativen Schreibaufträgen auf Confluence oder EtherPad entstehen kann!

Synchrone Formen der Zu­sam­men­arbeit wie Chats oder Audio-/Videokonferenzen setzen voraus, dass Lernende zeitgleich kommunizieren. Synchrone Elemente in der Online-Lehre sind insbesondere empfohlen, um die soziale Eingebundenheit der Studierenden zu fördern – zu Semesterbeginn ein ganz wichtiger Aspekt.

Aber auch wenn in einer Diskussion eine Einigung erzielt werden soll, sind synchrone Medien vorzuziehen. Dabei sollten Sie beachten, dass die Moderation von synchronen Sitzungen via WebEx oder Zoom und Chat eine gewisse Übung und technische Fertigkeiten in der Handhabung mit dem jeweiligen Konferenz-Werkzeug erfordern. Diese bieten Features wie digitales Aufzeigen, Teilnehmerverwaltung oder sogenannte „Breakout-Out“-Räume, um Kleingruppenarbeit digital umsetzen.

Bei größeren Gruppen empfiehlt sich auf jeden Fall eine Co-Moderatorin oder ein Co-Moderator, um den Chat zu betreuen und technische Fragen zu beantworten. Lehrgespräche sind auch im Chat (also schriftlich) prinzipiell möglich, aber nochmals herausfordernder in Bezug darauf, das Gespräch in Gang zu halten und Gesprächsprobleme zu beheben. Eine Vorgehensweise, um synchrone Gespräche zu moderieren, ist ein Rede- oder Chatbeitrag von jedem Studierenden in einer vorab festgelegten Reihenfolge. Diese kann z. B. in einem shared document visualisiert werden.

Übungen kombinieren in vielen Fällen Input-Elemente mit Übungs-Aktivitäten wie Tests, Aufgaben oder eine gegenseitige Beurteilung.

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.