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Tipps und Hinweise

Barrierefreie Dokumente

Lehr- und Lernmaterialien in digitaler Form erleichtern den Zugang für viele Studierende mit Behinderungen. Für alle Studierenden ist es hilfreich, wenn die Materialien frühzeitig zur Verfügung gestellt werden. Für Studierende mit Behinderungen ist es notwendig. Studierende mit Sehbeeinträchtigungen und Blindheit benötigen die Folien vor den Veranstaltungen, denn sie können dem Vortrag besser folgen, wenn sie die Folien schon einmal ansehen konnten. Auch für viele Studierende mit ADHS oder LRS ist die vorzeitige Bereitstellung der Folien wichtig, weil es ihnen das Mitschreiben und Zuhören während der Vorlesung sehr erleichtert.

Hinweise zur barrierefreien Gestaltung von Dokumenten

Damit PDF-Dokumente barrierefrei zugänglich sind, müssen die Ausgangsdokumente schon entsprechend gestaltet werden. Einige zentrale Tipps und Hinweise:

  • Arbeiten Sie immer mit Formatvorlagen, damit Überschriften, Aufzählungen, Links usw. von Screenreadern auch als solche erkannt werden. Das heißt: Formatieren Sie in Word nur mit vorgesehenen Formatvorlagen (Standard, Überschrift 1, 2, 3, Listen usw.). Fügen Sie Tabellen über „Tabelle einfügen“ ein. Nutzen Sie in Powerpoint immer die Mastervorlagen, wenn Sie neue Folien einfügen. Prüfen Sie auf den Folien die Lesereihenfolge, z.B. indem Sie sich mit der Tabulatortaste durch die Folie bewegen. Die Lesereihenfolge lässt sich über „Anordnen – Auswahlbereich“ ändern.

  • Bilder, Grafiken und andere Nicht-Textelemente brauchen Alternativtexte. Alternativtexte sind kurze Beschreibungen der Bilder. Sie werden über das Kontextmenu eingegeben (Version 2016 „Grafik formatieren – Layout und Eigenschaften – Alternativtext“, Version 2019 „Bildformat – Alternativtext“). Bei komplexen Grafiken kann es sinnvoll sein, die längere Beschreibung direkt im Dokument zu veröffentlichen. Vier kurze Regeln zu Alternativtexten vom DBSV. In Bildungskontexten können die Bildbeschreibungen je nach didaktischen Zielen komplizierter sein. DoBuS berät Sie gerne und hat ebenfalls vier Regeln für Bildbeschreibungen im Bildungskontext zusammengestellt. 

  • Achten Sie auf gute Kontraste zwischen Vorder- und Hintergrund (Schrift und Hintergrund). Helle Farben auf weißen Untergrund sind nur schlecht zu erkennen. Bei hellen Schriften auf dunklem Hintergrund sollte eine kräftigere Schriftstärke (halbfett/fett) verwendet und die Schriftgröße um ca. 10 Prozent erhöht werden.  Das zentrale Maß ist das Kontrastverhältnis, das bei Text 4,5:1 und bei Überschriften 3:1 betragen sollte. Hilfreich sind Kontrastrechner wie der Colour Contrast Analyser oder von leserlich.info.

  • Vermeiden Sie unruhige Hintergründe oder Farbverläufe hinter Texten.

  • Verwenden Sie gut lesbare Schriften ohne Serifen wie Akkurat, Calibri, Lucida Sans. Ausführliche Infos zur Lesbarkeit von Schriften bietet leserlich.info.

  • Farbfehlsichtigkeiten sind eine häufige Sehbeeinträchtigung. Farbe sollte deshalb nicht als einziges Unterscheidungsmerkmal eingesetzt werden (z.B. rot=falsch, grün=richtig). Die Informationen sollten zusätzlich durch Schrift oder Form erhältlich sein. Mit dem Adobe Farbrad können Sie Farbkombinationen testen, es simuliert häufige Farbfehlsichtigkeiten.

  • Nutzen Sie die Barrierefreiheitsprüfung von Word und Powerpoint, um Ihr fertiges Dokument zu prüfen. Die automatische Prüfung kann nicht alle Fehler entdecken, aber viele.

Ist Ihr Ausgangsdokument barrierefrei, stehen die Chancen gut, dass auch das PDF barrierefrei wird. Allerdings ist PDF ein schwieriges Format in Bezug auf Barrierefreiheit. Bei längeren Dokumenten mit Spalten oder eingefügten Bildern kann es sein, dass das Dokument in Acrobat Pro noch bearbeitet werden muss, um eine korrekte Lesereihenfolge für Screenreader zu erzeugen. Deshalb ist es hilfreich und für alle Beteiligten mit weniger Aufwand verbunden, Studierenden, die mit Screenreadern arbeiten, das Dokument in Word oder Powerpoint zur Verfügung zu stellen.

Unterstützung und Beratung

Die Universitätsbibliothek setzt Bücher und Aufsätze für blinde Nutzer*innen um. Im Sehkon, dem Sehgeschädigtengerechten Katalog Online, finden Sie viele bereits umgesetzte Literatur. Informationen auf der Seite der Uni-Bibliothek.
DoBuS setzt Lehr- und Prüfungsmaterialien barrierefrei um, wenn Studierende entsprechende Bedarfe haben. Informationen auf der Seite von DoBuS.
Im Rahmen der Weiterbildung der zhb-Hochschuldidaktik bietet DoBuS einmal jährlich einen Workshop zur Erstellung barrierefreier Lehrmaterialien an. Informationen finden Sie im Workshop-Portal
 

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.